Vereinsgeschichte


Die Anfänge des Vereins 1983


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Anfägerkurs 1983


Die eigentlichen Anfänge des Karate Vereins Furtwangen reichen bis weit in die 1970er Jahre zurück. Damals wurde Karatetraining vom Studentenwerk der Fachhochschule Furtwangen angeboten und auch hauptsächlich von Studierenden genutzt. Bis 1983 war unser Verein dem Studentenwerk unterstellt und ein recht unorganisierter Haufen. Es fehlte an Trainern und an Vereinsstrukturen. Mit Boris (vorne links im Bild) bekamen wir erstmals einen Trainer, mit etwas mehr Erfahrung, der sich uns annahm. Er war es auch, der Berket Birdüzer (hinten rechts) für uns gewinnen konnte, der damals in Furtwangen studierte. Berket war bereits Träger des 2. Dan und ein erfolgreicher Wettkämpfer. Erst durch Berkets Initiative wurden wir dann zu einem richtigen Verein mit festen Hallen, Trainingzeiten und einem zielorientiertem Training. Unter dem ersten Vorstand Kurt Hübsch kam es zur Vereinsgründung. Der neue Verein trug den Namen: Karate-Centrum Furtwangen.
Parallel zum Furtwanger Verein übernahm Berket den Karate Verein Shintaikan in Villingen, wo er auch heute wieder als Trainer tätig ist. Aufgrund der besseren Trainingsmög-lichkeiten, trainierten viele Furtwanger auch in Villingen und hatten Anteil am großen Erfolg des Vereines. Zeitweise war Shintaikan Villingen der erfolgreichste Verein in Baden Württemberg.
Nach dem Weggang von Berket übernahm Michael Ionescu das Amt des Trainers (hinten vierter von links). Michael war schon über Zwanzig als er in Furtwangen mit dem Karate Training anfing. Michael war ungemein talentiert und überholte uns alle in kürzester Zeit. 1991 und 1992 wurde er, für Shintaikan startend, zweimal Deutscher Vizemeister im Kumite. Zu erwähnen ist auch Irmgard Ganter (Mitte 2. von links) die zwei erste Plätze bei Landesmeisterschaften im Teamwettbewerb gewann. Das Bild zeigt ungefähr die Teilnehmer des Anfängerkurses von 1983. Von den Abgebildeten haben es immerhin vier bis zum Schwarzgurt geschafft. Irmgard Ganter, Thomas Ganter, Manfred Kaltenbach und Michael Ionescu.
Weiterhin muss noch betont werden, dass Ende der 80er-Jahre, unter den Fittichen von Michael und Berket, ein späterer Spitzen-Karateka von internationalem Format mit Karate begonnen hat. Es handelte sich um Sascha Schneider. Sascha war sehr talentiert und schon als Jugendlicher Mitglied der A-Nationalmannschaft. Er beherrschte Kata und Kumite gleichermaßen. „Nebenbei“ legte er alle KYU-Prüfungen und die Prüfung zum 1. DAN ab. Viele nationale und internationale Titel konnte Sascha erlangen. Alle seine Erfolge aufzuzählen, hieße Bände schreiben!

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